Uranabbau
23./24.2.11 Erste Probe der neuen Unterrichtseinheit

Laura Kammel und Günter Haverkamp vom FRIEDENSBAND waren gespannt darauf, wie die SchülerInnen der 7. Klasse im Marie-Curie-Gymnasium auf das Thema reagieren. Am 23.2. hatten sie den Film URANIUM gesehen. Am Tag darauf nun wollten wir sehen, wie Film und Thema angekommen sind. Wir konnten feststellen, dass alle vom Thema begeistert waren. Sie hatten im Film gesehen, unter welchen Menschenrechtsverletzungen das Uran gefördert wird.

Die SchülerInnen waren entsetzt darüber, wie die Umwelt zerstört wird - und über die Sprache der Atomlobby, die das alles verharmlost. Sie erfuhren, wo überall auf der Welt Uran unter solchen Bedingungen gefördert wird und das dies auch in Deutschland genauso so passierte. Auf ihrer Meinungswand schrieben sie ihre Meinung, die Fakten und ihre Forderungen an die Politiker. Die formulierten sie schließlich in Briefen an die Bundeskanzlerin, an den Bundesumweltminister und an den EU-Kommissar für Energie.

Ihre Meinungswand präsierten die SchülerInnen, bevor sie einpackten. Denn sie begleitete ihre Briefe an die PolitikerInnen. Diese können darauf nachvollziehen, wie sich die Jugendlichen mit dem Thema beschäftigt haben. Für die war die Unterrichtsform spannend. Alle haben sich intensiv beteiligt und wollen am Thema weitermachen. Sie fanden vor allem die Idee mit den Überraschungseiern klasse. Denn ihre Briefe konnten sie kleinfalten und in die gelben kleinen Behälter füllen, die fast wie Atommüllfässer aussehen.
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